Notfall

Wenn Sie einen Zahn-Notfall haben, dann bewahren Sie zu allererst Ihre Ruhe! 

Ausserhalb unserer Sprechstunden empfehlen wir

den Zahnärztlichen Notfalldienst (Tel. 030 - 89004 - 333) anzurufen:

Sa und So: 09.00 - 12.00 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr

oder den Notdienst der Charité - Universitätsmedizin Berlin aufzusuchen, falls ihre Schmerzen trotz Einnahme von Schmerzmitteln bis zu unseren Öffnungszeiten nicht erträglich sind.

Notfalldienst:

Charité - Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin
Aßmannshauser Str. 4 - 6
14197 Berlin
Tel. 030 - 450 662 613

Sa, So und Feiertags: 11.00 - 16.00 Uhr

Nachtdienste: 

Mo - Do: 20.00 - 01.00 Uhr

Fr, Sa und vor Feiertagen: 20.00 - 03.00 Uhr


Bei geringfügigen Problemen haben wir hier einige praktische Tips für Sie zusammengestellt, die Ihnen bis zu Ihrem Termin bei uns helfen werden. 

Rufen Sie uns an und wir vereinbaren kurzfristig einen Schmerztermin für Sie.


Füllung verloren

Kauen Sie keine harte Nahrung wie Getreide, Nüsse, Popcorn o.ä., damit der Zahnschmelz nicht bricht. Nehmen Sie stattdessen handwarme, weiche Nahrung und Getränke zu sich.


Bei Zahnverlust und Fraktur

Falls Sie das abgebrochene Stück oder den Zahn finden, bitte nicht verunreinigen und unbedingt zum nächsten Behandlungstermin mitbringen. 
Zum Transport benutzen Sie am besten eine „Rettungsbox“. Diese gibt es beim Zahnarzt oder in der Apotheke. Falls Sie nicht über eine solche Box verfügen, legen sie den Zahn am besten in kalte Milch. 
Zur Linderung des Schmerzes halten Sie den Mund geschlossen und beißen die Zähne sanft zusammen.


Provisorium herausgefallen

Provisorien schützen Ihre Zähne bis zum Einsetzen der Kronen, Inlays oder Brücken aus dem Dentallabor. Provisorien werden mit einem gummiartigen Kleber eingesetzt - um sie später sehr schonend wieder entfernen zu können. Ein herausgefallenes Provisorium kann hilfsweise mit milder Zahncreme wieder befestigt werden.




Nachblutungen (nach operativen Eingriffen, Zahnextraktionen)

Nach Zahnextraktionen oder anderen chirurgischen Eingriffen treten gelegentlich Nachblutungen auf. Leichte Nachblutungen oder Blutgeschmack für 1-2 Tage sind normal. Kommt es nach Entfernen des Tupfers einmal zu einer stärkeren Blutung, so sollten Sie für mind. 2 Stunden Druck auf die Wunde ausüben.

Falls der Tupfer aus der Praxis nicht mehr vorhanden ist, legen Sie hierzu ein frisches Stofftaschentuch (kein Tempotaschentuch) auf die Wunde und beißen so zu, dass der Stoff auf die Wunde gedrückt wird. Kühlen Sie die Wunde äußerlich behutsam und mit Pausen - ohne direkten Hautkontakt des Kühlakkus.

Vermeiden Sie alles, was den Blutdruck erhöhen könnte: Aufregung, Rauchen, Kaffee oder Tee, körperliche Anstrengungen.
Liegen Sie dabei nicht flach. Halb erhöhtes Sitzen ist besser. Vermeiden Sie häufiges Spülen, da es erneute Blutungen auslöst.


Bitte rufen Sie uns an, wenn:

• die Blutung nach 2-3 Stunden nicht zum Stillstand kommt
• das Umfeld der Wunde übermäßig anschwillt
• Sie hohes Fieber haben (über 38,5 Grad)
• Sie in Ihrem Allgemeinbefinden stark beeinträchtigt sind 
• Sie einfach beunruhigt oder unsicher sind

Wir helfen Ihnen gerne weiter.


Zahnfleischbluten

Regelmäßiges Zahnfleischbluten deutet auf eine Zahnfleischentzündung hin. Hier sollte die Ursache baldmöglichst zahnärztlich abgeklärt werden. Bitte vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis.

Bitte kontaktieren Sie uns auch, wenn eine einmalige, stärkere Blutung des Zahnfleischs auch nach längerer Zeit nicht zum Stehen, kommt.
Blutet das Zahnfleisch aufgrund von Speiseresten zwischen Zähnen, hilft am besten Zahnseide. Bei hartnäckigen Fasern o.ä. hilft oft ein Knoten in der Zahnseide.


Heiss- / Kaltschmerzen

Schmerzen beim Kauen

Diese deuten meist darauf hin, dass der empfindsame Nerv eines oder mehrerer Zähne gereizt wurde. Eine Zahncreme mit desensibilisierenden Wirkstoffen für empfindliche Zähne (z.B. Sensodyne oder Elmex sensitiv) kann hilfreich sein. Wenn sich der Schmerz nach einigen Tagen nicht legt, z.B. nach der Eingliederung neuer Kronen, Inlays und Brücken, vereinbaren Sie bitte unverzüglich einen Termin mit uns bzw. Ihrem behandelnden Arzt. 

Dr. André Yassin

Rankestraße 34

10789 Berlin

Telefon: +49 - 30 - 211 30 40

Sprechstunde:

Montag, Mittwoch, Freitag

09:00 - 15:00 Uhr

Dienstag, Donnerstag

11:00 - 19:00 Uhr

 

Gerne vereinbaren wir auch individuelle Termine mit Ihnen.

 

Wir führen im Notfall Hausbesuche durch und übernehmen gern die Betreuung in Seniorenresidenzen / Pflegeheimen.